| Luxemburger Rundstreckenmeisterschaft Dumont wie erwartet Dichter Nebel hatte den Veranstalter des 2. AvD Race Weekend Nürburgring
zur Aufstellung eines neuen Zeitplans gezwungen. So wurde das 100 Meilen
Rennen, das gleichzeitig für die Luxemburger Rundstreckenmeisterschaft
zählte, um zwei Stunden verschoben, zudem wurde die Renndauer auf
60 Minuten, eigentlich sollten es 80 Minuten sein, begrenzt. Eine große
Begeisterung für das Rennen auf der GP-Strecke in der Eifel war bei
den drei Luxemburger Teams – allesamt in Tourenwagen unterwegs –
nicht aufgekommen. Im Qualifying waren 36 Autos auf die Strecke gegangen,
es standen 32 Sportprototypen und GT vier Tourenwagen gegenüber.
Am besten zog sich die Paarung Jean-Marie Dumont – Fred Schmit (F)
im BMW M3 E46 aus der Affäre, sie belegten Startplatz 20. Christian
Franck (Renault Clio RS) ging als 23. ins Rennen und Max und Steve Schmit
(Seat Leon Supercopa) wurden als 33. gestoppt. Am Nachmittag kam dann
die Sonne raus, die Nebeldecke riss auf und das nunmehr einstündige
Rennen konnte unter regulären Bedingungen gestartet werden. Das einzige
Duell, das Dumont ausfocht, wurde von einem Sportprototypen, der sich
vor ihm gedreht hatte, gestört. Der amtierende Luxemburger Meister
war in Schlagdistanz des Audi RS 4 der Deutschen Dablander-Eichhorn gekommen,
als er seine Attacke abbrechen und im ersten Gang das Rennen wieder aufnehmen
musste. Der Audi, der einzige gegnerische Tourenwagen im Starterfeld,
entschwand, Dumont sowie dessen französischer Teampartner konnten
sich auf einen ruhigen Verlauf des Rennens einrichten. In der Endabrechnung
wurden Dumont-Schmit 14. Franck folgte vier Plätze dahinter und die
Gebrüder Schmitz wurden 29.
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